Roderich Egeler
Präsident des Statistischen Bundesamtes
Pressemitteilung 30. Juni
2009
49 Parteien und politische Vereinigungen haben
Beteiligung an der Bundestagswahl angezeigt
WIESBADEN
– Bis zum Ablauf der Einreichungsfrist am Montag, dem 29. Juni 2009, 24.00 Uhr,
haben 49 Parteien und politische Vereinigungen dem Bundeswahlleiter angezeigt,
dass sie sich an der Bundestagswahl 2009 beteiligen wollen. Wie der
Bundeswahlleiter weiter mitteilt, ist dies für die meisten Parteien und
politischen Vereinigungen Voraussetzung für die Teilnahme an der
Bundestagswahl. Nur Parteien, die im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag
seit deren letzter Wahl aufgrund eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit
mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind, können ihre Wahlvorschläge direkt
einreichen. Alle übrigen Parteien und politischen Vereinigungen müssen zuvor
dem Bundeswahlleiter ihre Beteiligung schriftlich anzeigen. Anschließend muss
sie der Bundeswahlausschuss in seiner ersten Sitzung zur Bundestagswahl am 17.
Juli 2009 als Parteien anerkennen.
Im
Einzelnen haben folgende Parteien und politischen Vereinigungen ihre
Beteiligungsanzeige beim Bundeswahlleiter eingereicht (Reihenfolge nach
Eingang):
1.
BPD Bürger Partei Deutschland
2. FAMILIE Familien-Partei Deutschlands
3. DIE VIOLETTEN Die Violetten; für spirituelle Politik
4. CM CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten
5. PBC Partei Bibeltreuer Christen
6. APPD Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands
7. BP Bayernpartei
8. PIRATEN Piratenpartei Deutschland
9. HUMANWIRTSCHAFT HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI
10. PASS Partei der Arbeitswilligen und Sozial Schwachen -
Antidiskriminierungsverband
11. HEIDE Heimat Deutschland
12. Die PARTEI Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung
und basisdemokratische
Initiative
13. ödp Ökologisch-Demokratische Partei
14. PSG Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale
15. DIE GRAUEN DIE GRAUEN – Generationspartei
16. ÜPD "ÜberPartei" Deutschlands
17. Volksabstimmung Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch
Volksabstimmung
18. DKP Deutsche Kommunistische Partei
19. Pi Partei-Interim
20. RENTNER Rentner-Partei-Deutschland
21. DIE FREIEN Deutschlands FREIE WÄHLER
22. Die Tierschutzpartei Mensch Umwelt Tierschutz
23. RRP Rentnerinnen und Rentner Partei
24. REP DIE REPUBLIKANER
25. DD DEMOKRATIE-DD-DEUTSCHLAND
26. ADM Allianz der Mitte
27. AVR Auch wir sind das Volk: Die Rentner
28. BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität
29. D-BÜ Demokratische Bürgerbewegung!
30. BDG Bündnis der Generationen
31. ESBAP Europäische Soziale Bürger Arbeiter Partei
32. FWD Freie Wähler Deutschland
33. ZENTRUM Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands
gegründet 1870
34. BPA BPA-Die Bürgerpartei für "ALLE"; Damit wir
"ALLE" etwas bewegen! In Politik und
Wirtschaft.
35. GFP Global Future Party
36. FW Freie Wähler
Niedersachsen – Bürgerinitiativen, Bürgerlisten und unabhängige
Wählergemeinschaften
37. DVD Demokratische Volkspartei
Deutschland
38. MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
39. SAG SOZIALE ALTERNATIVE FÜR GERECHTIGKEIT
40. FBU FREIE BÜRGER UNION
41. POP POGO-PARTEI
42. TP Tempelhof-Partei –
Direkte Demokratie findet jetzt statt!
43. PRSG Partei für Recht und Soziale Gerechtigkeit
44. (keine Kurzbezeichnung) Freie Union
45. FWG Die Freie FREIE WÄHLER GEMEINSCHAFT Unabhängige Gruppe Deutschland
Partei Union
Vereinigung
46. RAUCHERPARTEI Raucherpartei Deutschland
47. CDXL Center Demokraten; Wir sind das Volk - Wir stehn im Mittelpunkt
48. D.D.B.P. Deutsche Demokratische Bürger Partei
49. ULPD Unabhängige Liberale Partei Deutschlands
Über die Anerkennung dieser Vereinigungen als Parteien entscheidet der
Bundeswahlausschuss am 72. Tag vor der Bundestagswahl (§ 18 Abs. 4
Bundeswahlgesetz). Die öffentliche Sitzung des Bundeswahlausschusses findet am
Freitag, den 17. Juli 2009, um 10.00 Uhr, im Deutschen Bundestag in Berlin,
Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Eingang Adele-Schreiber-Krieger-Str. 1), Raum
3.101 (Anhörungssaal) statt.
Wahlvorschläge
müssen bis zum 23. Juli 2009, 18.00 Uhr, eingereicht werden, und zwar als
Landeslisten bei den zuständigen Landeswahlleitern oder als Kreiswahlvorschläge
bei den zuständigen Kreiswahlleitern. Über deren Zulassung entscheiden die
Landes- oder Kreiswahlausschüsse am 31. Juli 2009.
Weitere Auskünfte gibt:
Margitta von Schwartzenberg
Telefon: 0611/ 75-2317
Präsident des Statistischen Bundesamtes
Pressemitteilung: 17.Juli 2009
29 Parteien können an Bundestagswahl 2009 teilnehmen
WIESBADEN – Der Bundeswahlausschuss
hat in seiner Sitzung am 17. Juli 2009 in Berlin für alle Wahlorgane verbindlich
festgestellt, dass 8 Parteien im Deutschen Bundestag oder einem Landtag
ausreichend vertreten sind und an der Wahl zum 17. Deutschen Bundestag am 27.
September 2009 teilnehmen können, ohne Unterstützungsunterschriften einreichen
zu müssen. Außerdem hat der Bundeswahlausschuss 21 politische Vereinigungen als
Parteien für die Bundestagswahl 2009 anerkannt. Diese Parteien können noch bis
zum 23. Juli 2009 Wahlvorschläge einreichen, müssen hierzu allerdings
Unterstützungsunterschriften beibringen.
Folgende 8 Parteien sind
im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag seit deren letzter Wahl auf Grund
eigener Wahlvorschläge ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten
vertreten (§ 18 Abs. 4 Nr. 1 Bundeswahlgesetz – BWG) und müssen deshalb bei der
Einreichung ihrer Wahlvorschläge für die Bundestagswahl 2009 keine
Unterstützungsunterschriften beibringen:
Im
16. Deutschen Bundestag vertretene Parteien:
1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD),
2. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU),
3. Freie Demokratische Partei (FDP),
4. DIE LINKE (DIE LINKE),
5. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE),
6. Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU).
Außerdem
folgende Parteien:
7. DEUTSCHE VOLKSUNION (DVU),im Landtag Brandenburg seit dessen letzter
Wahl am 19. September 2004 mit sechs Abgeordneten vertreten;
8. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), im Landtag
Mecklenburg-Vorpommern seit dessen letzter Wahl am 17. September 2006 mit sechs
Abgeordneten und im Sächsichen Landtag seit dessen letzter Wahl am 19.
September 2004 mit derzeit acht Abgeordneten vertreten.
Folgende
21 Vereinigungen hat der Bundeswahlausschuss für die Wahl des 17. Deutschen
Bundestages als Parteien anerkannt (Reihenfolge nach Eingang der
Beteiligungsanzeigen):
1. FAMILIE Familien-Partei
Deutschlands
2. DIE VIOLETTEN Die Violetten; für spirituelle Politik
3. CM CHRISTLICHE MITTE – Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten
4. PBC Partei Bibeltreuer Christen
5. BP Bayernpartei
6. PIRATEN Piratenpartei Deutschland
7. ödp Ökologisch-Demokratische Partei
8. PSG Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten
Internationale
9. Volksabstimmung Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie
durch Volksabstimmung
10. DKP Deutsche Kommunistische Partei
11. RENTNER Rentner-Partei-Deutschland
12. Die Tierschutzpartei Mensch Umwelt Tierschutz
13. RRP Rentnerinnen und Rentner Partei
14. REP DIE REPUBLIKANER
15. ADM Allianz der Mitte
16. BüSo Bürgerrechtsbewegung Solidarität
17. FWD Freie Wähler Deutschland
18. ZENTRUM Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands
gegründet 1870
19. DVD Demokratische Volkspartei
Deutschland
20. MLPD Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
21. (keine Kurzbezeichnung) Freie Union
Diese
vom Bundeswahlausschuss für die Bundestagswahl 2009 anerkannten Parteien müssen
für ihre Wahlvorschläge Unterstützungsunterschriften sammeln. Für einen
Kreiswahlvorschlag sind die Unterschriften von mindestens 200 Wahlberechtigten
des jeweiligen Wahlkreises und für einen Landeslistenvorschlag die
Unterschriften von mindestens 1 vom Tausend der Wahlberechtigten des jeweiligen
Landes bei der letzten Bundestagswahl, jedoch von höchstens 2.000
Wahlberechtigten, erforderlich.
Die
Kreiswahlvorschläge müssen bei den Kreiswahlleitern sowie die Landeslisten bei
den Landeswahlleitern bis spätestens 23. Juli 2009, 18:00 Uhr, eingegangen
sein. Über deren Zulassung entscheiden die Kreiswahlausschüsse bzw.
Landeswahlausschüsse am 31. Juli 2009.
Weitere Auskünfte
gibt:
Margitta von
Schwartzenberg,
Telefon: 0611 75-2754/3289
Kontakt: bundeswahlleiter@destatis.de
Für
die dpa und Vertretungen der Medien.
Die ’Demokratische Volkspartei Deutschland - DVD’ – finden
Sie im Internet unter der Adresse: >> - www.dvd-parteide.cms4people.de - <<.
Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich möchte im Namen der Partei DVD Informationen
des Bundeswahlleiters korrigieren und darauf hinweisen, dass die DVD an der
Bundestagswahl 2009 nicht teilnimmt.
Durch die im Vorfeld zur
Bundestagswahl gemachten Erfahrungen wird die DVD in naher Zukunft eine Klage
beim Bundesgerichtshof einreichen.
Der Hintergrund
für die Klage wird die Erschwernis des Zulassungsverfahrens kleiner Parteien zu
Wahlen im Hinblick der Sammlung von Unterstützungsunterschriften, wegen den
durchgreifenden Bestimmungen des Datenschutzes, sein.
Gleichfalls schließen auch wir uns der Initiative – ’Wahlbehinderung’ - an, und
informieren die Wahlbeobachter der OSZE.
Wir hatten schon mit
Schwierigkeiten und Hindernissen gerechnet, und vorsorglich einen
'Vorratsbeschluss' gefasst.
So lautete die Mail an Presse,
Radio und TV schon unmittelbar nach der Frist zur Abgabe der
Unterstützungsunterschriften daher :
---------------------------------------------------------------
"Allgemeine Presseerklärung durch die Demokratische Volkspartei Deutschland - DVD
Sehr geehrte Damen und Herren der Medien.
Die DVD teilt ihnen mit, dass sie auf Grund der fehlenden
Unterstützungsunterschriften nicht an der im
Herbst stattfindenden Wahl zum 17. Deutschen Bundestag teilnimmt.
Der mit den Landesverbänden abgesprochene Vorstandsbeschluss zur Absage der
Beteiligung bei fehlender Unterstützung in weniger als 13 Bundesländer, oder 14
und 2 'Stadtstaaten', wurde intern angewandt, um die begrenzten DVD-Mittel
/Ressourcen nicht ohne einen realistisch-erkennbaren, bzw. errechenbaren Erfolg
zur '5-%-Hürde' sinnlos zu verausgaben.
Wir
bedanken uns bei Ihnen für ihre angebotene Hilfe.
Mit den besten Wünschen
verbleibt für die DVD
D.W. Schilde
Geschäftsführender Vorsitzender "
---------------------------------------------------------------
Unser Dank gilt
besonderes dem ZDF, MDR, WDR, N24, dem Focus, Junge Freiheit, der Stadt
Cuxhaven.
Obwohl wir diese Mitteilung den zuständigen Wahlbehörden, also den
Landeswahlleitern und dem Bundeswahlleiter ordnungsgemäß nach der Frist zur
Abgabe der Unterstützungsunterschriften mitgeteilt hatten, vermeldete der
Bundeswahlleiter weiterhin, dass wir wählbar am 27.September 2009 aufgeführt
sind.
Wir
nahmen daher zur Richtigstellung gegenüber der Presse -[wie vorbenannt]- Stellung.
Dennoch erreichen immer wieder aufgeregte Anfragen zu unserer noch beim
Bundeswahlleiter bestehenden Teilnahme an der Bundestagswahl 2009.
Dies dementieren wir, zumal auf den bereits ausgehändigten Briefwahlunterlagen die DVD für die Landeslisten auf dem ’Wahlzettel’ nicht aufgeführt ist.
TV und Presse verlangen derzeit von uns Stellungnahmen, und wollen über dieses Kuriosum berichten; insbesondere N24, Spiegel online, BR, MDR, Focus.
Und doch waren auch wir in der Vorbereitung zur Bundestagswahl 2009 für eine konservative Politik 'auf der Straße'. Die DVD, die aus einem Parteienbündnis entstanden ist, sprach die Bürger an, verteilte Flyer und diskutierte an Infoständen mit dem Wähler um eine Veränderung der Politik.
Wir erhielten eine hohe Resonanz, die Menschen ärgerten sich darüber,
dass sie zur Zeit keine politische Alternative auf den Wahlunterlagen haben,
und forderten uns auf alles zu versuchen bis zur nächsten Wahl –und meinten den 27.Sept.2009- dabei zu sein.
Und die Menschen reagierten ärgerlich darauf, dass sie auf der Straße
'Wildfremden' persönlichste Daten für eine Formalität preisgeben müssen.
Unterschriften erhielten wir nur äußerst zögerlich - bis gar nicht -, zumal auf
dem Formular vermerkt ist, dass der Unterstützer mit Gefängnisstrafe bestraft
werden kann, wenn er gegen das Wahlgesetzt verstößt. - Und das soll dann
Vertrauen erwecken?
Und noch eines traf auf Unverständnis: Warum müssen Parteien, die durch
ein Prüfungsverfahren zur Wahl anerkannt wurden, wie ’Drückerkolonnen’ mit
fragwürdigen Papieren von wildfremden Menschen eine Unterschrift abnötigen, die
dann besagen soll das dieser diese Partei unterstützen würde. – Dieses würde in
den Augen der Bürger ja implizieren, dass er sich mit der geleisteten
Unterschrift schon vor der Wahl festleget hat, diese Partei zu wählen!
Eine weitere Schwierigkeit für die Teilnahme zur Wahl ist die Hürde der
benötigten Unterstützungsunterschriften für nicht im Bundes- oder einem Landtag
vertretenen Parteien.
Zur Teilnahme an der Bundestagswahl 2009 über die Landesliste aller
Bundesländer auf dem Wahlzettel wären – 25.912 Unterstützungsunterschriften - erforderlich.
Stellt diese Partei zusätzlich in allen 299 Wahlkreisen auch noch einen
Wahlkreiskandidaten auf, so sind nochmals 59.800 Unterstützungsunterschriften beim Bürger
einzuwerben.
Diese gewaltige Hürde war für uns, da wir erst Ende Januar 2009 nach der
Gründung vom 30.08.2008 den Status ’Partei’ offiziell erhielten, in der
Aufbauphase, der Zusammenführung der Verbände und der Neustrukturierung, nicht
zu Händeln.
In der Abwägung der Kosten bei einem Teilerfolg entschied die Vernunft,
auch wenn unsere Flyer mit darin festgelegten Wahlaussagen ein gutes Sümmchen
kostete.
Jedoch diese Investition geht über den Wahltermin hinaus und wurde zur Werbung für die Partei eingesetzt.
Auf unserer Internetseite finden Sie das Parteikurzprogramm der
Gründung.
Die Konzepte für politische Einzelthemen werden derzeit detailliert
ausgearbeitet und fundiert zur Realisierung berechnet. Fachleute beraten uns,
um für den Bürger das bestmögliche zu erreichen und vorzubereiten. - Wir machen
aber unsere Hausaufgaben für eine bürgernahe Politik schon heute zur nächsten
Wahl.
Aber nicht dafür, dass die etablierten Parteien unsere Konzepte als die ihren abschreiben.
Derzeit beraten wir darüber, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, an der Landtagswahl in NRW im Mai 2010 teilzunehmen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und bedankte mich für Ihr Interesse.
Für die DVD
D.W. Schilde
Geschäftsf. Vorsitzender
Parteien zur Bundestagswahl 2009
Zur
Wahl traten insgesamt 27 Parteien mit Landeslisten
an.
Wahlvorschläge durften Parteien
einreichen, die
·
seit der letzten Wahl durchgehend mit mindestens fünf Abgeordneten
im Bundestag vertreten waren (SPD, CDU, FDP,
Linke, Grüne, CSU)
·
seit der letzten Wahl durchgehend mit mindestens fünf Abgeordneten
in
einem Landesparlament vertreten sind:
- SPD, CDU, FDP,
Linke, Grüne, CSU - und die NPD und DVU
· oder vom Bundeswahlausschuss als Parteien im Wahlprüfungsver-
fahren anerkannt wurden.
Über
die Anerkennung als Partei entschied der Bundeswahlausschuss in seiner ersten
Sitzung am 17.Juli 2009; von 49 politischen
Vereinigungen und Parteien, die ihre Beteiligung bis zum Ablauf der
Einreichungsfrist anzeigten, wurden 21 als Parteien zur Teilnahme an der
Bundestagswahl anerkannt.
Die
Parteien hatten bis zum 23.Juli 2009 um 18 Uhr ihre Wahlvorschläge als Landeslisten
und/oder Kreiswahlvorschläge einzureichen, über deren Zulassung entschieden die
Landes- bzw. die Kreiswahlausschüsse am 31.Juli 2009.
Dabei
wurden Landeslisten von 27 Parteien zugelassen.
Die
als Partei anerkannte Demokratische Volkspartei
Deutschland – DVD reichte keine Landeslisten ein. =(???)=
Die
eingereichten Landeslisten der Freie Union wurden alle abgelehnt.
Andere
anerkannte Parteien treten mit mindestens einer Landesliste an.
Am 6. August 2009 wies der Bundeswahlausschuss vier Beschwerden gegen Entscheidungen der
Landeswahlausschüsse über die Nichtzulassung von Landeslisten zurück.
Den
betroffenen anerkannten und nicht anerkannten Parteien bleibt nur der Weg des Wahlprüfungsverfahrens nach der Bundestagswahl.
Bundesergebnis
Endgültiges Ergebnis der Bundestagswahl 2009
| Gegenstand der Nachweisung | Erststimmen | Zweitstimmen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | % | Diff. zu 2005 in %-Pkt. | Anzahl | % | Diff. zu 2005 in %-Pkt. | |
| Wahlberechtigte | 62.168.489 | - | 62.168.489 | - | - | |
| Wähler | 44.005.575 | 70,8 | -6,9 | 44.005.575 | 70,8 | -6,9 |
| Ungültige | 757.575 | 1,7 | -0,0 | 634.385 | 1,4 | -0,1 |
| Gültige | 43.248.000 | 98,3 | 0,0 | 43.371.190 | 98,6 | 0,1 |
SPD |
12.079.758 |
27,9 |
-10,5 |
9.990.488 |
23,0 |
-11,2 |
| CDU | 13.856.674 | 32,0 | -0,6 | 11.828.277 | 27,3 | -0,5 |
| FDP | 4.076.496 | 9,4 | 4,7 | 6.316.080 | 14,6 | 4,7 |
| DIE LINKE | 4.791.124 | 11,1 | 3,1 | 5.155.933 | 11,9 | 3,2 |
| GRÜNE | 3.977.125 | 9,2 | 3,8 | 4.643.272 | 10,7 | 2,6 |
| CSU | 3.191.000 | 7,4 | -0,9 | 2.830.238 | 6,5 | -0,9 |
| NPD | 768.442 | 1,8 | -0,0 | 635.525 | 1,5 | -0,1 |
| REP | 30.061 | 0,1 | -0,0 | 193.396 | 0,4 | -0,1 |
| FAMILIE | 17.848 | 0,0 | -0,1 | 120.718 | 0,3 | -0,1 |
| Die Tierschutzpartei | 16.887 | 0,0 | 0,0 | 230.872 | 0,5 | 0,3 |
| PBC | 12.052 | 0,0 | -0,1 | 40.370 | 0,1 | -0,1 |
| MLPD | 17.512 | 0,0 | 0,0 | 29.261 | 0,1 | -0,0 |
| BüSo | 34.894 | 0,1 | -0,0 | 38.706 | 0,1 | 0,0 |
| BP | 32.324 | 0,1 | 0,0 | 48.311 | 0,1 | 0,0 |
| PSG | - | - | - | 2.957 | 0,0 | -0,0 |
| Volksabstimmung | 2.550 | 0,0 | 0,0 | 23.015 | 0,1 | 0,0 |
| ZENTRUM | 369 | 0,0 | -0,0 | 6.087 | 0,0 | 0,0 |
| ADM | 396 | 0,0 | 0,0 | 2.889 | 0,0 | 0,0 |
| CM | - | - | - | 6.826 | 0,0 | 0,0 |
| DKP | 929 | 0,0 | 0,0 | 1.894 | 0,0 | 0,0 |
| DVU | - | - | - | 45.752 | 0,1 | 0,1 |
| DIE VIOLETTEN | 5.794 | 0,0 | 0,0 | 31.957 | 0,1 | 0,1 |
| FWD | - | - | - | 11.243 | 0,0 | 0,0 |
| ödp | 105.653 | 0,2 | 0,2 | 132.249 | 0,3 | 0,3 |
| PIRATEN | 46.770 | 0,1 | 0,1 | 847.870 | 2,0 | 2,0 |
| RRP | 37.946 | 0,1 | 0,1 | 100.605 | 0,2 | 0,2 |
| RENTNER | - | - | - | 56.399 | 0,1 | 0,1 |
| Freie Union | 6.121 | 0,0 | 0,0 | - | - | - |
| Übrige | 139.275 | 0,3 | -0,0 | - | - | |
©2009 Der Bundeswahlleiter