Bündnis Freie Wähler für Deutschland in Europa.
Von der Gleichheit der
Menschen
In unserer Demokratie besteht der ideelle Anspruch:
Alle Menschen sind gleich-berechtigt.
In
Politik, Wirtschaft und Verwaltung ist daraus eine verallgemeinernde
'Gleichheit' entstanden. Wenn mit dieser Gleichheit undifferenziert oder
gezielt dialektisch umgegangen wird, wird daraus Gleichmachen und ganz schnell
ein Gleichschalten erfolgen.
Mit dem Gleichschalten wurde schon angefangen, -
die Namen der Menschen, der gelebte Alltag, in den meisten Lebensbereichen, und
wir alle wissen wo sonst noch, - denn wir wurden durch Nummern ersetzt; -
na ja, vieles wurde für die verwaltungstechnische Vereinfachung erforderlich.
Aber bei unsachgemäßer Handhabung ......!..
'Gleichheit' ist ein starkes Argument.
Aber Gleich und Gleich ist in der
Ellbogengesellschaft nicht gleich Gleich !
Gleichheit kann ich benutzen, um Druck zu erzeugen
und Interessen durchzusetzen. Dabei hebele ich gleichzeitig aber alles
Individuelle und das Eigenverantwortliche aus.
Aus dem geistig-seelischen Winkel betrachtet
bekommt die 'Gleichheit ' eine andere Bedeutung. Wenn ich mich im Außenbereich
umsehe, wird es augenscheinlich:
z.B.: das Individuum Menschen sieht nicht gleich
aus, und sie verhalten sich ohne Zwänge auch nicht gleich Gleich.
Trotzdem haben wir alle die gleichen Grundlagen, z.B.:
einen Körper, die Seele, den Geist. Auch wissen wir heute, das jede einzelne
Zelle die Informationen des gesamten Körpers in sich trägt, und alle Menschen
den gleichen 'Genschlüssel' in sich tragen. Wir erleben, dass unsere
unterschiedlichsten Erfahrungen offensichtlich 'innerlich' gespeichert werden,
z.B.: als Mitgefühl, Liebe, Angst, Trauer, Freude etc. als emotionale
Gefühlswerte aus uns hervortreten können. Diese Werte erweitern unser
Bewusstsein und machen uns sozialverträglich.
Eine andere Qualität zeigt: Diese Erfahrung will
ich nicht mehr machen.
Und so entscheiden wir uns für die Verabschiedung
eines Gesetzes, das alle Menschen gleichberechtigt darstellt; damit Frauen
nicht mehr unterdrückt, andersdenkende Menschen ausgegrenzt, nicht diskriminiert,
nie mehr verbrannt, verdammt werden......
Erfahrungen sind aber nicht für jede Kultur und
nicht bei jeden Menschen gleich.
Erfahrung ist auch die Grundlage für die Fähigkeit,
uns äußeren Bedingungen anzupassen. Wir können natürlich auch, allein von
unserer Lebensenergie getrieben, jeden Gedanken umsetzen: Was wir selbst
glauben – und das, was wir als Meinung übernehmen oder aufgebürdet bekommen.
So sind unsere Vorstellungen vom Leben
unterschiedlich geprägt.
Und wenn wir heute glauben, dass Macht und Ansehen
die Erfüllung bringen, wenn wir glauben, wir sind durch unsere intellektuelle
Bildung etwas Besseres - dann haben wir natürlich die gedankliche Freiheit
dazu.
Aber möglicherweise haben wir bei dieser Art zu
Denken etwas Entscheidendes nicht beachtet: das Gefühl für unseren eigenen Wert
in der sozialen Gesellschaft.